MBT 10.01.014 „7 Provincien“ (1665) (I) – ehemals „St. Jan Baptista“

Artikelnummer:: 10.01.014

Die „7 Provincien“ (1665) war in der Tat ein weiteres bedeutendes Schiff der niederländischen Marine, und dieses Schiff ist im Grunde ein Ersatz für das zuvor erwähnte Schiff aus dem Jahr 1642. Es wurde auf der Werft in Amsterdam gebaut und war eines der prominentesten Kriegsschiffe der niederländischen Zeeland-Flotte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Bemerkenswert ist, dass das Schiff ursprünglich den Namen „St. Jan Baptista“ trug, bevor es 1665 in „7 Provincien“ umbenannt wurde, möglicherweise in Anlehnung an das frühere Schiff, um die Einheit der sieben Provinzen der Niederländischen Republik zu symbolisieren.

 

Merkmale des Schiffes:

Name: Wie oben erwähnt, hieß das ursprüngliche Schiff „St. Jan Baptista“ und wurde 1665 in „7 Provincien“ umbenannt.

Typ: Das Schiff war ein Linienschiff, wie die meisten Kriegsschiffe jener Zeit. Das bedeutete, dass es über mehrere Decks mit Kanonen verfügte, ideal für Kämpfe in der Schlachtlinie.

Abmessungen: Die „7 Provincien“ war für ihre Zeit ein großes Schiff mit 80 Kanonen, verteilt auf zwei Decks. Es hatte eine Länge von etwa 50 Metern und eine Breite von 12 Metern.

Kanonen: Das Schiff war mit schweren 32-Pfünder-Kanonen bewaffnet, die im Kampf gegen feindliche Schiffe besonders effektiv waren.

Besatzung: Die Besatzung bestand aus etwa 350 Mann.

 

Geschichte und Schlachten:

Die „7 Provincien“ (1665) erlangte durch ihre Rolle in verschiedenen Seeschlachten Bekanntheit, insbesondere während der Englisch-Niederländischen Kriege:

Schlacht bei Lowestoft (1665) – Dies war eine der ersten bedeutenden Schlachten des Zweiten Englisch-Niederländischen Krieges. Die „7 Provincien“ war ein wichtiges Schiff der niederländischen Flotte, und die Schlacht wurde von den Niederländern gewonnen, obwohl die Verluste auf beiden Seiten hoch waren.

Schlacht bei Texel (1667) – Die „7 Provincien“ spielte auch in dieser Schlacht eine Rolle, in der die niederländische Flotte unter dem Kommando von Admiral Michiel de Ruyter einen Sieg über die Engländer errang.

 

Der Name „7 Provincien“ (I):

Der Name „7 Provincien“ bezieht sich auf die sieben Provinzen, die zusammen die Niederländische Republik bildeten: Holland, Zeeland, Utrecht, Friesland, Gelderland, Overijssel und Groningen. Das Schiff wurde somit zu einer Art Symbol der nationalen Einheit, vor allem weil es die Stärke und den Einfluss der niederländischen Flotte widerspiegelte.

 

Das Ende der „7 Provincien“ (1665):

Die „7 Provincien“ war ein sehr prestigeträchtiges Schiff, doch ihr Ende war tragisch. Während der Schlacht bei Kijkduin (1673), in der die niederländische Flotte erneut den Engländern gegenüberstand, wurde das Schiff schwer beschädigt. Schließlich schloss sich das Schiff der Flotte der Vereinigten Provinzen an, doch nach verschiedenen Einsätzen wurde es schließlich 1676 aus dem aktiven Dienst genommen und verschrottet.



Spezifikationen:

Zeichnungsnummer

10.01.014

Beschreibung

„7 Provincien“ (1665) (I) – ehemals „St. Jan Baptista“

Qualität

Sp/Linien; Ansichten; Schnitte; Details

Maßstab

1 : 75

Anzahl der Blätter A00

0

Anzahl der Blätter A0

2

Anzahl der Blätter A1

3

Anzahl der Blätter A2

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Anzahl der Blätter A3

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Anzahl der Blätter A4

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Gesamtzahl der Zeichnungsblätter

5

Anzahl der A4-Seiten Text

0

Gewicht in Gramm

305

Besonderheiten

Gesamtlänge 70 cm

Anmerkungen

 
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