| Artikelnummer:: | 50.10.001 |
Fokker D7
Quelle: www.wikipedia.org/wiki/Fokker_D.VII
Die D.VII war ein deutsches Jagdflugzeug, das gegen Ende des Ersten Weltkriegs von Fokker hergestellt wurde. Das Flugzeug wurde von Reinhold Platz entworfen. Als es 1918 auf dem Schlachtfeld eingeführt wurde, erwies sich das Flugzeug im Vergleich zu den bestehenden Flugzeugen der Alliierten als überlegen. Das Flugzeug war so berüchtigt, dass es die einzige Waffe war, die von den Alliierten in den Kapitulationsverhandlungen am Ende des Krieges ausdrücklich gefordert wurde.
Ende 1917 baute Fokker den experimentellen Doppeldecker V.11, der mit einem serienmäßigen Mercedes D.IIIa-Motor ausgestattet war.
Manfred von Richthofen flog dieses Flugzeug und empfand es als schwerfällig und unbequem zu fliegen sowie als richtungsinstabil bei Sturzflügen. Daraufhin passte Fokker die V.11 an, indem er den Rumpf verlängerte und ein festes Heck vor dem Ruder anbrachte. Danach befand von Richthofen, dass es sich um das beste Flugzeug im Wettbewerb zwischen den Flugzeugtypen handelte, die in Serie gehen sollten. Vor allem aus diesem Grund wurde ein Auftrag über 400 Flugzeuge dieses Typs erteilt. Er selbst flog das Flugzeug nie in Luftkämpfen, da er kurz vor dessen Indienststellung ums Leben kam.
Da Fokker Kapazitätsprobleme hatte, mussten die Konkurrenten Albatros und AEG die VII unter Lizenz mitbauen, obwohl AEG letztendlich keine Exemplare produzierte. Der Krieg neigte sich dem Ende zu, und die deutsche Industrie erwies sich als nicht mehr in der Lage, mehr als 1700 Flugzeuge zu produzieren.
Die Fokker wurde im Mai 1918 auf dem Schlachtfeld eingesetzt und erwies sich schnell als den bestehenden Albatros- und Pfalz-Aufklärern überlegen. Zu seinen besten Eigenschaften zählten Sturzflüge ohne Gefahr von strukturellen Schäden, Steigflüge unter großen Anstellwinkeln, seine „sanften“ Überziehcharakteristika und die geringe Gefahr des Trudelns. Dies stand im Gegensatz zur Sopwith Camel und zur Spad XIII, die plötzlich überziehen und in einen heftigen Trudeln geraten konnten. Die Nachteile der VII waren die Hitze des Motors, die die Munition entzünden konnte (später wurden Kühlrippen angebracht). Die Treibstofftanks brachen oft an den Nähten, und auch die Rippen am oberen Flügel versagten häufig.
Anfangs wurde ein Mercedes D.IIIa-Motor mit 127 kW verwendet, später kam ein BMW-Motor mit 138 kW zum Einsatz, was sich als erhebliche Verbesserung erwies. Als der Krieg im November endete, waren 775 Exemplare dieses Typs im Einsatz. Nach dem Krieg wurde der Typ noch von zahlreichen Ländern eingesetzt. 142 erbeutete Exemplare wurden in die Vereinigten Staaten überführt, wo das Flugzeug in Dienst gestellt wurde. Anthony Fokker schmuggelte eine große Anzahl unfertiger Flugzeuge in die Niederlande, wo sie in seiner neuen Fabrik in Amsterdam fertiggestellt wurden. Noch im Jahr 1929 wurden neue D.VII unter Lizenz für die Schweizer Luftwaffe produziert.
Original-Exemplare sind noch heute im Militärischen Luftfahrtmuseum in Soesterberg, bei der Brome County Historical Society in Kanada, im Deutschen Museum in München, im RAF-Museum in England, im Musée de l'Air in Frankreich und im National Air and Space Museum in Washington zu finden.
Länder, in denen das Flugzeug im Einsatz war[bearbeiten]
Technische Daten:
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Allgemeines |
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Rolle |
Jagdflugzeug |
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1 |
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Status |
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Einsatz |
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Abmessungen |
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6,95 m |
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2,75 m |
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8,90 m |
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Flügelfläche |
20,2 m² |
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Gewicht |
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Leergewicht |
698 kg |
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Startgewicht |
850 kg |
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Max. Gewicht |
878 kg |
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Antrieb |
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1 × BMW IIIa |
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134 kW |
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Leistung |
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Höchstgeschwindigkeit |
186 km/h |
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Steiggeschwindigkeit |
2,9 m/s |
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Reichweite |
350 km |
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Dienstgipfelhöhe |
6000 m |
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Bewaffnung |
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2 × 7,92-mm-LMG08/15-Maschinengewehre |
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Technische Daten Modellbauzeichnung:
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Zeichnungsnummer |
50.10.001 |
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Autor |
J.H. Bosman |
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Beschreibung |
Fokker D7 |
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Qualität |
Ì´Ì_ |
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Schwierigkeitsgrad |
C |
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Maßstab |
1 : 50 |
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Anzahl der Blätter A00 |
0 |
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Anzahl der A0-Blätter |
0 |
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Anzahl der Blätter A1 |
0 |
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Anzahl der Blätter A2 |
0 |
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Anzahl der Blätter A3 |
1 |
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Anzahl der Blätter A4 |
0 |
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Gesamtzahl der Zeichnungsblätter |
1 |
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Anzahl der A4-Seiten (Text) |
0 |
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Gewicht in Gramm |
35 |
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Besonderheiten |
Spannweite 18 cm |
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Anmerkungen |
Ì´Ì_ |