| Artikelnummer:: | 50.10.003 |
Fokker C5D
Quelle: www.wikipedia.org/wiki/Fokker_C.V
Die Fokker C.V. war ein Aufklärungs- und Bomberflugzeug, das ab 1924 von Fokker gebaut wurde. Es handelte sich um eine Weiterentwicklung der Fokker C.IV. Die C.V. sollte sich zur meistgebauten militärischen Fokker-Maschine der Zwischenkriegszeit entwickeln. Fokker baute eine große Anzahl selbst, darüber hinaus bauten mehrere ausländische Kunden das Flugzeug in Lizenz.
Das Flugzeug konnte mit verschiedenen Motoren mit 450 PS oder mehr ausgestattet werden. Das gleiche Flugzeug mit einem leichteren Motor wurde als C-VI bezeichnet. Die C.V. wurde in fünf verschiedenen Versionen produziert. Die Spannweite der Flügel unterschied sich je nach Version. Ab 1925 konzentrierte sich das Unternehmen auf die Varianten D und E.
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Typ |
Beschreibung |
Spannweite |
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C.V-A |
Taktischer Aufklärer |
12,03 m |
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C.V-B |
strategischer Aufklärer |
13,33 m |
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C.V-C |
Leichter Bomber |
14,63 m |
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C.V-D |
Jäger, taktischer Aufklärer |
12,50 m |
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C.V-E |
Bomber, strategischer Aufklärer |
15,30 m |
Die C.V wurde ab 1925 von der niederländischen Luftfahrtabteilung angeschafft. Insgesamt kaufte die Luftfahrtabteilung 71 C.V. Im Mai 1940 waren noch 50 einsatzfähig, davon 10 als Schulflugzeuge und eine kleine Anzahl als Zielschlepper. Zwischen dem 10. und 14. Mai flogen diese Maschinen mehrere Einsätze ohne nennenswerte Verluste, unter anderem über der Grebbelinie.
Auch der Marinefliegedienst und die ML-KNIL flogen mit der C.V.
Dänemark kaufte 19 Exemplare und baute 23 in Lizenz. A.P. Botved flog damit von Kopenhagen über Indien nach Tokio und über Sibirien wieder zurück nach Kopenhagen.
Die schwedische Luftwaffe beschloss 1927 den Kauf einer Fokker C.V-D und einer Fokker C.V-E. Anfang 1928 wurde ein Vertrag unterzeichnet, in dem Schweden die Genehmigung erhielt, beide Varianten in Lizenz herzustellen. Die Flugzeuge wurden in den Werkstätten der Luftwaffe in Malmen gefertigt. Darüber hinaus wurden sechs C.V-D und vier C.V-E bei Fokker erworben. Schweden baute von 1929 bis einschließlich 1935 insgesamt 35 Fokker. Eine schwedische C.V., ausgestattet mit Skiern, rettete den italienischen Polarforscher Umberto Nobile, als er 1928 auf einer Eisscholle gestrandet war.
Im Jahr 1928 erwarb die norwegische Luftwaffe 5 Fokker C.V. Haerens Flyvemaskinfabrikk in Kjeller erhielt die Rechte, die C.V. in Lizenz zu bauen. HF lieferte 15 C.V-E und 27 C.V-D an die norwegische Luftwaffe.
Im April 1940 waren in ganz Norwegen noch etwa 40 Fokker C.V. im Einsatz. Die veraltete C.V. war als Jagdflugzeug nicht mehr geeignet, erwies sich jedoch bei der Bombardierung feindlicher Ziele in und um Narvik als recht erfolgreich.
In Italien wurde dieses Flugzeug in Lizenz als I.M.A.M. (Romeo) Ro.1 gebaut. Dieses Flugzeug wurde in Somalia, Libyen und Äthiopien eingesetzt. Ein Militärattaché der Vereinigten Staaten in Italien flog eine unbewaffnete Ro.1, die mit den Roundels der Vereinigten Staaten versehen war
Wie andere Länder auch, erwarb die Schweiz 1927 zunächst drei Maschinen, gefolgt von weiteren drei im Jahr 1930. Nach Testflügen und einer Reihe von Anpassungen wurden anschließend 57 Flugzeuge in Lizenz gebaut, von denen das letzte 1954 außer Dienst gestellt wurde.
Finnland setzte die C.V. während des Winterkriegs und des Fortsetzungskriegs operativ ein. Insgesamt hatte das Land 19 Maschinen im Dienst, von denen fünf aus Schweden und Norwegen stammten. Das Land kaufte 1927 ein Exemplar, gefolgt von einer Serie von 13 Flugzeugen im Jahr 1934.
Die C.V. wurde 1944 zum letzten Mal operativ eingesetzt, geflogen von estnischen Besatzungen im Dienst der Luftwaffe. Sie flogen Flugzeuge, die in Dänemark erbeutet worden waren.
Technische Daten:
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Allgemeines |
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Rolle |
Aufklärer/leichter Bomber/Begleitjäger |
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2 |
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Varianten |
C.VI (mit leichterem Motor), C.Vb, C.Vc, C.Vd, C.Ve |
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Abmessungen |
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9,53 m |
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3,30 m |
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12,50 m |
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Flügelfläche |
46,10 m² |
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Gewicht |
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Leergewicht |
1315 kg |
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Max. Gewicht |
1915 kg |
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Antrieb |
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388 kW |
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Leistung |
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Reisegeschwindigkeit |
205 km/h |
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Höchstgeschwindigkeit |
225 km/h |
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Reichweite |
1000 km |
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Dienstgipfelhöhe |
5500 m |
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Bewaffnung |
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1 Maschinengewehr (Kaliber 7,9 mm), nach vorne feuernd, und 1 weiteres auf einem Ring für den Beobachter |
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16 Stück à 8 kg oder 4 Stück à 50 kg |
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Spezifikationen Modellbauzeichnung:
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Zeichnungsnummer |
50.10.003 |
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Autor |
J.H. Bosman |
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Beschreibung |
Fokker C5D |
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Qualität |
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Schwierigkeitsgrad |
C |
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Maßstab |
1 : 50 |
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Anzahl der Blätter A00 |
0 |
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Anzahl der A0-Blätter |
0 |
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Anzahl der Blätter A1 |
0 |
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Anzahl der Blätter A2 |
0 |
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Anzahl der Blätter A3 |
1 |
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Anzahl der Blätter A4 |
0 |
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Gesamtzahl der Zeichnungsblätter |
1 |
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Anzahl der A4-Seiten (Text) |
0 |
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Gewicht in Gramm |
35 |
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Besonderheiten |
Spannweite 25 cm |
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Anmerkungen |