| Artikelnummer:: | 50.10.011 |
Fokker S.14
Quelle: www.wikipedia.org/wiki/Fokker_S.14
Die Fokker S.14 „Machtrainer“ war zwischen 1955 und 1967 als Jet-Trainingsflugzeug (Jagdfliegerausbildung) bei der niederländischen Luftwaffe im Einsatz. Dieses Flugzeug verfügt über gerade Tragflächen mit einem Lufteinlass in der Rumpfnase und ist mit Martin-Baker-Schleudersitzen ausgestattet. Ausbilder und Schüler sitzen nebeneinander, eine für diese Kategorie von Trainingsflugzeugen ungewöhnliche Anordnung. Der breitere Rumpf wirkt sich jedoch negativ auf die Höchstgeschwindigkeit aus. Das Modell war bei den Piloten beliebt, da es sich angenehm fliegen ließ (unter anderem aufgrund der V-Form der Tragflächen) und dank der geraden Tragfläche mit großer Fläche bei deutlich geringerer Geschwindigkeit landen konnte als die meisten Düsenflugzeuge jener Zeit.
Ì´Ì_
Geschichte.
Produktion.
Die Fokker S.14 flog erstmals am 19. Mai 1951. Es ist das erste von Fokker gebaute Düsenflugzeug und das weltweit erste als Trainingsflugzeug konzipierte Flugzeug, das mit einem Düsentriebwerk ausgestattet ist; dies im Gegensatz beispielsweise zur Lockheed T-33, einer zweisitzigen Variante, die von der P-80 Shooting Star abgeleitet wurde.
Die einzigen Bestellungen für die S.14 kamen von der niederländischen Luftwaffe, die 20 Exemplare erhielt. Diese erhielten die Nummern L-1 bis L-20. Das erste Flugzeug dieser Serie wurde 3,5 Jahre nach dem Erstflug des Prototyps ausgeliefert.
Im Jahr 1952 waren Fairchild die Lizenzrechte zugesagt worden. Das Unternehmen hoffte, das Flugzeug als Trainingsflugzeug an die US-Luftwaffe verkaufen zu können. Diese zeigte jedoch kein Interesse, da sie um 1955 über den Trainingsflugzeugtyp Cessna T-37 Tweet verfügte.
Im Jahr 1958 wurden einige Modifikationen am Prototyp (PH-XIV) vorgenommen. Anstelle des Rolls-Royce-Derwent-Triebwerks erhielt er ein Rolls-Royce-Nene-Mk.3-Triebwerk. Dieser modifizierte Prototyp war unter dem Namen Machtrainer Mk II bekannt. Die Flugzeuge für die niederländische Luftwaffe waren alle mit RR-Derwent-8-Triebwerken ausgestattet
Ì´Ì_
Dienstzeit bei der Königlichen Luftwaffe.
Die Hauptaufgabe der S.14 bestand darin, die Piloten mit dem Fliegen von Düsenflugzeugen vertraut zu machen. Einige Flugzeuge wurden auch zu Werbezwecken eingesetzt. Die (L-4) unternahm 1955 eine Tour durch die Vereinigten Staaten. Während dieser Tour stürzte das Flugzeug ab, wobei der bekannte Testpilot Gerben Sonderman ums Leben kam.
Einmal nahm eine S.14 am Rennen zwischen London und Paris teil, das damals ein bekanntes Phänomen war.
Die S.14 war bei folgenden Einheiten/Flugplätzen im Einsatz:
Jagdfliegerschule, Flugbasis Twenthe
Umschulungsstaffel 700 (mit F-86K „Kaasjager“)
Flugbasis Soesterberg/Flugbasis Twenthe für Instrumentenflug
Flugplatz Ypenburg
Flugbasis Woensdrecht
Ì´Ì_
Überlebende.
Von den insgesamt 21 produzierten Flugzeugen sind drei erhalten geblieben. Diese befinden sich alle in den Niederlanden. Das zuletzt fliegende Exemplar war jahrelang beim NLR als fliegende Testplattform im Einsatz. Ein S.14, L-11, ist im Nationalen Militärmuseum (NMM) in Soesterberg ausgestellt. Ein zweites Exemplar (L-17) wird als Ausstellungsstück bei der Koninklijke Luchtmacht Historische Vlucht (KLuHV) restauriert, und das dritte (PH-XIV / K-1) befindet sich in der Sammlung des Aviodrome auf dem Flugplatz von Lelystad.
Ì´Ì_
Technische Daten:
|
Allgemeines |
|
|
Hersteller |
|
|
Rolle |
Schulungsflugzeug |
|
2 |
|
|
Status |
|
|
Verwendung |
Außer Dienst |
|
Abmessungen |
|
|
13,3 m |
|
|
4,7 m |
|
|
12 m |
|
|
Flügelfläche |
31,80 m² |
|
Gewicht |
|
|
Leergewicht |
3765 kg |
|
Max. Gewicht |
5350 kg |
|
Antrieb |
|
|
1 * Rolls-Royce Derwent VIII |
|
|
1.575 kN |
|
|
Leistung |
|
|
Höchstgeschwindigkeit |
781 km/h |
|
Steiggeschwindigkeit |
942 m/min / 2874 ft/min |
|
Reichweite |
965 km |
|
Bewaffnung |
|
|
4 * 11,4 kg Übungsbomben |
|
Technische Daten Modellbauzeichnung:
|
Zeichnungsnummer |
50.10.011 |
|
Autor |
J.H. Bosman |
|
Beschreibung |
Fokker S-XIV |
|
Qualität |
Ì´Ì_ |
|
Schwierigkeitsgrad |
B |
|
Maßstab |
1 : 25 |
|
Anzahl der Blätter A00 |
0 |
|
Anzahl der A0-Blätter |
0 |
|
Anzahl der Blätter A1 |
0 |
|
Anzahl der Blätter A2 |
2 |
|
Anzahl der Blätter A3 |
0 |
|
Anzahl der Blätter A4 |
0 |
|
Gesamtzahl der Zeichnungsblätter |
2 |
|
Anzahl der A4-Seiten (Text) |
0 |
|
Gewicht in Gramm |
65 |
|
Besonderheiten |
Spannweite 47 cm |
|
Anmerkungen |
Ì´Ì_ |