| Artikelnummer:: | 10.20.037 |
Im Jahr 1933 wurde die „Zwarte Zee“ nach Deutschland verkauft. Der Nachfolger dieses Dampfschleppers war nicht nur jahrelang das Flaggschiff der Reederei, sondern auch der stärkste Seeschlepper der Welt, bis 1957 die „Clyde“ in Dienst gestellt wurde. Das Schiff war darauf ausgelegt, mit der „Seefalke“, die mit 4200-PS-Dieselmotoren ausgestattet war, der deutschen Reederei Bugsier Konkurrenz zu machen. Um Schiffe in Not schnell erreichen zu können, wurde die „Zwarte Zee“ mit einer für einen Schlepper hohen Geschwindigkeit von gut 17 Knoten ausgelegt. Das Schiff kostete 600.000 Gulden, eine für damalige Verhältnisse hohe Summe und angesichts der Krisenzeit teilweise ein Wagnis. Die „Zwarte Zee“ wurde von L. Smit & Zoon's Scheeps- en Werktuigbouw NV in Kinderdijk gebaut. Am 2. Juni 1933 fand der Stapellauf statt, und die offizielle Probefahrt wurde am 3 . Oktober 1933 in Anwesenheit von Prinzessin Juliana an Bord durchgeführt.
Zweiter Weltkrieg[bearbeiten]
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Siehe auch Niederländische Seeschlepper im Zweiten Weltkrieg |
Als am 10. Mai 1940 der Zweite Weltkrieg ausbrach, wurde die „Zwarte Zee“ von der Königlichen Marine requiriert und schleppte den noch nicht fertiggestellten Torpedobootzerstörer „Hr. Ms. Isaac Sweers“ von Vlissingen nach The Downs in England. Am 20. August 1940 wurde die „Zwarte Zee“ bei einem Bombenangriff auf Falmouth getroffen und kenterte. Das Schiff wurde geborgen und in ein Trockendock geschleppt, wo es repariert wurde. Während der Bergung verfing sich der Matrose J. van der Zee in einem Stahlseil und kam dabei ums Leben. Ab Februar 1941 war die „Zwarte Zee“ als W 163 bei der Rescue Tug Section der britischen Admiralität im Einsatz. Während des Krieges lief der Schlepper regelmäßig amerikanische Häfen an. Die Amerikaner orientierten sich bei ihrem Schlepper vom Typ V4-M-A1 am „Zwarte Zee“. Diese Schlepper gingen alle in den Besitz der Moran Towing and Transportation Corporation über, die damit nach dem Krieg versuchte, die niederländische Vorherrschaft in der Seeschleppschifffahrt zu durchbrechen.
Nach dem Krieg[bearbeiten]
1945 kehrte die „Zwarte Zee“ wieder zu Smit zurück. Im Jahr 1948 wurde das Schiff teilweise umgebaut, wobei das Heck angepasst wurde. Am 31. Dezember 1951 wurde das Schiff bei einer Kollision mit dem dänischen Schiff „Bjørn Clausen“ schwer beschädigt und musste nach Saint-Nazaire geschleppt werden. Am 11. Januar lief die „Zwarte Zee“in Rotterdam ein, wo sie repariert wurde. Im Jahr 1961 wurde das Schiff in „Zwarte Zee III“ umbenannt, da die neue „Zwarte Zee“ in Dienst gestellt wurde. Im Frühjahr 1962 wurde das Schiff erneut umbenannt, diesmal in „Ierse Zee“. Am 27. Oktober 1966 wurde das Schiff von der „Kinderdijk“ und der „Kijkduin“ zur N. V. Frank Rijsdijk’s Industriële Ondernemingen in Hendrik-Ido-Ambacht geschleppt, um dort verschrottet zu werden.
Technische Daten:
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Zeichnungsnummer |
10.20.037 |
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Autor |
E.D. van Wijngaarden |
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Beschreibung |
Seeschlepper MS „Zwarte Zee“ (III) (1933) – L. Smit & Co |
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Qualität |
Querschnitte; Seitenansicht; Deckplan |
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Maßstab |
1 : 200 |
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Anzahl der Blätter A00 |
0 |
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Anzahl der Blätter A0 |
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Anzahl der Blätter A1 |
0 |
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Anzahl der Blätter A2 |
0 |
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Anzahl der Blätter A3 |
1 |
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Anzahl der Blätter A4 |
0 |
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Gesamtzahl der Zeichnungsblätter |
1 |
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Anzahl der A4-Seiten (Text) |
0 |
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Gewicht in Gramm |
35 |
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Besonderheiten |
Gesamtlänge 31,5 cm |
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Anmerkungen |
war 10.14.004 |