| Artikelnummer:: | 50.00.022 |
Fokker FVII H-NACC
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Quelle: www.wikipedia.org/wiki/Eerste_vlucht_naar_Nederlands-Indi%C3%AB
Erster Flug nach Niederländisch-Indien
Am 24. November 1924 wurde mit der H-NACC, einem Flugzeug vom Typ Fokker F.VII, der erste Interkontinentalflug von Schiphol nach Batavia durchgeführt.
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Der Flug
Das Flugzeug war für die damalige Zeit ein sehr modernes Flugzeugdesign. Es war eines der ersten Passagierflugzeuge, bei dem sich der Pilot und die Passagiere in einer überdachten Kabine aufhielten und nicht mehr unter freiem Himmel in der Hitze schwitzten. Das Flugzeug bestand aus gezogenen Metallrohren, Holz und Leinen und wurde von einem 400 PS starken Rolls-Royce-Motor angetrieben.
Für den Flug nach Java wurde das Flugzeug mit der Registrierungsnummer H-NACC umgerüstet. Die Passagiersitze wurden entfernt und zusätzliche Treibstofftanks eingebaut, damit es über 10 Stunden in der Luft bleiben konnte. Die 16.000 Kilometer lange Strecke sollte in 22 Tagen zurückgelegt werden. Angesichts der tropischen Temperaturen wurde ein zusätzlicher Kühler unter dem Motor angebracht, und um das Gewicht des Flugzeugs zu reduzieren, wurden bis auf eines alle Fenster auf beiden Seiten durch Segeltuch ersetzt. In der Kabine wurden verschiedene Ersatzteile gelagert, darunter auch ein Ersatzpropeller.
Ansonsten war die Ausrüstung primitiv; die Navigation erfolgte hauptsächlich nach Sicht. Die Piloten hielten Ausschau nach Kirchtürmen, Flüssen und Städten. Karten waren oft unvollständig.
Die Besatzung bestand aus dem KLM-Piloten Jan Thomassen ÌÎÌ_ Thuessink van der Hoop (oft kurz „Van der Hoop“ genannt), dem Flugleutnant Hendrik van Weerden Poelman und dem Maschinisten Pieter van den Broeke.
Am 1. Oktober 1924 startete die H-NACC vom Flughafen Schiphol in Richtung Prag, dem ersten Zwischenstopp. Außer den drei Besatzungsmitgliedern befanden sich lediglich Postsäcke an Bord.
Nach zwei Tagen kam es über Bulgarien bereits zu Problemen: Durch einen Riss im Zusatzkühler lief das Kühlwasser aus, und der Motor überhitzte sich. Die Besatzung musste auf einer kleinen Wiese in der Nähe der Stadt Plovdiv notlanden. Beim Ausrollen stieß die Maschine auf eine Unebenheit im Gelände, wodurch das rechte Fahrwerk abbrach. Das Fahrwerk konnte repariert werden, doch der Motor war irreparabel beschädigt und musste ersetzt werden. Hierfür fehlten jedoch die finanziellen Mittel.
Nach einer schnellen Spendenaktion unter den Lesern der Zeitschrift „Het Leven“ wurde ein neuer Motor nach Bulgarien gebracht und dort unter primitiven Bedingungen in das Flugzeug eingebaut. Am 2. November hob die Fokker F VII wieder ab, zwei Tage bevor in der Region Schneestürme ausbrachen, die einen Abflug unmöglich gemacht hätten. Am 24. November kam das Flugzeug wohlbehalten in Batavia an.
Damit war bewiesen, dass auch Ziele auf der anderen Seite der Welt angeflogen werden konnten. Es dauerte jedoch noch bis 1927, bis die KLM erneut einen Flug nach Java unternahm. In den Jahren 1928 und 1929 wurde eine Reihe von Testflügen durchgeführt. Erst 1930 wurde die Flugverbindung nach Niederländisch-Indien offiziell eröffnet. Von 1930 bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs stieg die Flugfrequenz nach Niederländisch-Indien von einem Flug alle 14 Tage auf drei Flüge pro Woche. Die KLM sollte bis zur Unabhängigkeit Indonesiens im Jahr 1949 auf dieser Strecke ein Vermögen verdienen und damit den Grundstein für die spätere Expansion des Unternehmens legen.
Die H-NACC blieb einige Monate in Niederländisch-Indien für Vorführflüge. Danach wurde das Flugzeug per Schiff zurück in die Niederlande transportiert. Die KLM setzte es anschließend auf ihren europäischen Strecken ein, bis die Maschine am 9. Juli 1926 in Belgien verunglückte.
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Die Route.
Gesamt: 14.185 km
Eine alternative Route führte über:
Gesamt: 14.575 Kilometer
Spezifikationen Modellbauzeichnung:
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Zeichnungsnummer |
50.00.022 |
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Autor |
W.H.M. van Beek |
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Beschreibung |
Fokker FVII H-NACC (1924) |
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Qualität |
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Schwierigkeitsgrad |
D |
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Maßstab |
1 : 1 : 36 |
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Anzahl der Blätter A00 |
0 |
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Anzahl der A0-Blätter |
0 |
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Anzahl der Blätter A1 |
1 |
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Anzahl der Blätter A2 |
0 |
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Anzahl der Blätter A3 |
0 |
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Anzahl der Blätter A4 |
0 |
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Gesamtzahl der Zeichnungsblätter |
1 |
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Anzahl der A4-Seiten Text |
0 |
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Gewicht in Gramm |
65 |
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Besonderheiten |
Spannweite 64 cm |
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Anmerkungen |
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