| Artikelnummer:: | 50.10.007 |
Fokker E.III
Quelle: www.wikipedia.org/wiki/Fokker_E.III
(Anmerkung der Redaktion: Der Begleittext ist in englischer Sprache verfasst, eine niederländische Version war nicht verfügbar.)
Die Fokker E.III war die Hauptvariante des Eindecker-Jagdflugzeugs des Ersten Weltkriegs. Sie wurde im Dezember 1915 an der Westfront in Dienst gestellt und auch an Österreich-Ungarn und die Türkei geliefert.
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Konstruktion und Entwicklung.
Die E.III war im Grunde eine E.II, die mit größeren, neu konstruierten Tragflächen ausgestattet war, welche eine etwas schmalere Spannweite von 1,80 Metern (70-7/8 Zoll) aufwiesen, verglichen mit 1,88 Metern (74 Zoll) bei den früheren Eindeckern, die auf Fokkers ursprüngliches Eindecker-Flugzeug M.5 zurückgingen. Die E.III behielt denselben 75-kW- (100 PS) Oberursel-U.I-Motor und verwendete daher auch die Motorhaube mit „Hufeisen“-Muster und größerem Durchmesser, die zudem die Übernahme der E.II-typischen, an die Unterseite der oberen Nasenverkleidung angelehnten seitlichen Verlängerungen erforderte; sie verfügte jedoch über einen größeren, trommelförmigen Hauptkraftstofftank mit 81 l (21,5 gal) Fassungsvermögen direkt hinter dem Cockpit, wodurch sich die Flugdauer des Eindeckers auf etwa 2½ Stunden erhöhte; eine Stunde mehr als die E.II. Die meisten E.IIIs waren mit einem einzelnen 7,92-mm-Spandau-LMG-08-Maschinengewehr mit 500 Schuss Munition bewaffnet; nach dem Scheitern der mit zwei Maschinengewehren ausgerüsteten Fokker E.IV als brauchbarer Nachfolger wurden jedoch einige E.IIIs mit zwei Maschinengewehren ausgestattet.
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Den Produktionszahlen von Fokker zufolge wurden 249 E.IIIs hergestellt; allerdings wurden einige der 49 E.IIs auf den E.III-Standard umgerüstet, als sie zur Reparatur in das Fokker-Werk in Schwerin zurückgebracht wurden.
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Einsatzgeschichte.
Die E.III war der erste Typ, der in ausreichender Zahl zur Verfügung stand, um Anfang 1916 kleine Spezialjagdstaffeln, die Kampfeinsitzer-Kommandos (KEK), zu bilden. Zuvor waren Eindecker, ebenso wie die E.I und E.II, einzeln den an der Front stationierten Feldfliegerabteilungen zugewiesen worden, die Aufklärungsaufgaben wahrnahmen. Am 10. August 1916 wurden die ersten deutschen Jagdstaffeln (Einsitzer-Jagdgeschwader) gebildet, die zunächst mit verschiedenen frühen Jagdflugzeugtypen ausgerüstet waren, darunter auch einige E.IIIs, die zu diesem Zeitpunkt bereits veraltet waren und durch modernere Jagdflugzeuge ersetzt wurden. Eine Vereinheitlichung in den Jagdstaffeln (und jeglicher wirkliche Erfolg) musste bis zur Verfügbarkeit größerer Stückzahlen der Albatros D.I und Albatros D.II Anfang 1917 warten.
Türkische E.IIIs waren in Beerscheba in Palästina stationiert, während andere während der Belagerung von Kut-al-Amara in Mesopotamien im Einsatz waren.
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Erhaltene Flugzeuge.
Der einzige bekannte erhaltene Original-Eindecker mit der IdFlieg-Seriennummer 210/16 wurde 1916 im Gebiet der Somme von den Briten abgeschossen und anschließend vom Kriegsministerium begutachtet, bis er 1918 an das Londoner Science Museum übergeben wurde. Er ist derzeit vollständig zusammengebaut ausgestellt, jedoch ohne Stoffbespannung, um seine innere Konstruktion zu veranschaulichen.[1]
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Technische Daten (E.III)
Daten aus „German Aircraft of the First World War“[2][3]
Allgemeine Merkmale
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Leistung
Bewaffnung
Technische Daten Modellbauzeichnung:
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Zeichnungsnummer |
50.10.007 |
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Autor |
J.H. Bosman |
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Beschreibung |
Fokker EIII |
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Qualität |
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Schwierigkeitsgrad |
C |
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Maßstab |
1 : 25 |
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Anzahl der Blätter A00 |
0 |
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Anzahl der A0-Blätter |
0 |
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Anzahl der Blätter A1 |
0 |
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Anzahl der Blätter A2 |
1 |
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Anzahl der Blätter A3 |
0 |
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Anzahl der Blätter A4 |
0 |
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Gesamtzahl der Zeichnungsblätter |
1 |
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Anzahl der A4-Seiten (Text) |
0 |
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Gewicht in Gramm |
45 |
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Besonderheiten |
Spannweite 38 cm |
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Anmerkungen |
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