Artikelnummer:: 10.06.005

Die Schokker-Yacht Margaretha aus dem Jahr 1895 war eine der größten und beeindruckendsten Plattbodenyachten, die jemals in den Niederlanden gebaut wurden. Das Schiff wurde auf der Werft von D. van Duivendijk in Willemstad gebaut und von D. 't Hooft im Auftrag von J.A. Vos van Hagestein aus Dordrecht entworfen. Mit einer Länge von 23,90 Metern und einer Breite von 5,90 Metern hatte das Schiff eine Segelfläche von nicht weniger als 250 m², die bei Regatten sogar auf 400 m² vergrößert werden konnte. Der Mast war 81 Fuß (etwa 24,7 Meter) hoch und wurde bei Regatten manchmal ohne Wanten gesegelt. Damit wardie Margaretha nicht nur die größte Schokkerjacht, sondern auch eines der größten Plattbodenschiffe, die die Niederlande je gekannt haben.

 

Geschichte und Eigner

Nach dem Bau im Jahr 1895 hatte die Margaretha verschiedene Eigner:

1895–1905: J.A. Vos van Hagestein, Dordrecht

1905–1916: Edw. Knight, Rotterdam

1916–1926: D.G. van Beuningen, Rotterdam

1926–1931: Seefahrtschule Rotterdam

1931–1941: Schiedamer Wasserscouts

 

Im Jahr 1926, nach der Fertigstellung seines neuen Schiffes Vigilanter, schenkte Van Beuningen die Margaretha der Seefahrtschule in Rotterdam. Dort wurde sie für praktische Segelübungen genutzt, darunter auch Fahrten nach England. Im Jahr 1931 wurde das Schiff an die Schiedamer Wasserscouts verkauft, die es bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs nutzten.

 

Der Zweite Weltkrieg und das Verschwinden

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Margaretha in der Kaag aufgefunden und soll dort beschädigt worden sein. Über das Schicksal des Schiffes kursieren verschiedene Geschichten: Einige Quellen berichten, dass das Schiff verkauft wurde, während andere behaupten, es sei bombardiert und später im Amsterdamer Hafen absichtlich versenkt worden.

In den 1950er Jahren wurde die Margaretha noch kurz in der Wassersportpresse erwähnt. Im Jahr 1952 wurde berichtet, dass das Schiff in Amsterdam-Noord lag und möglicherweise zu einem Wohnschiff umgebaut werden sollte. Im Jahr 1953 wurde jedoch gemeldet, dass das Schiff verbrannt sei und als verloren anzusehen sei.

 

Vermächtnis und Anerkennung

Die Margaretha wird noch immer als Höhepunkt des alt-holländischen Schiffbaus in Erinnerung behalten. Das Schiff wird als „Juwel unter den Plattbodenschiffen“ und als „Prunkstück“ der damaligen Schiffbaukunst beschrieben. Obwohl das Schiff nicht erhalten geblieben ist, lebt die Erinnerung an die Margaretha in der maritimen Geschichte der Niederlande weiter


Spezifikationen:

Zeichnungsnummer

10.06.005

Autor

J.H. Guliger

Beschreibung

Schokkerjacht „Margaretha“ (1890)

Qualität

Seitenansichten; Deckplan; Ansichten; Schnitte; Riggplan

Maßstab

1 : 50

Anzahl der Blätter A00

0

Anzahl der Blätter A0

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Anzahl der Blätter A1

2

Anzahl der Blätter A2

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Anzahl der Blätter A3

0

Anzahl der Blätter A4

0

Gesamtzahl der Zeichnungsblätter

2

Anzahl der A4-Seiten (Text)

0

Gewicht in Gramm

105

Besonderheiten

Gesamtlänge 62 cm

dM 1942/10, 1967/7

Kopie des Artikels: 12.06.005 (4 Seiten)

Der Artikel aus dem Jahr 1967 ist eine Neuauflage des Artikels aus dem Jahr 1942

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