MBT 10.11.077 U-Boot Typ VII C (1940/45) – (Kriegsmarine)

Artikelnummer:: 10.11.077

Vollständige Übersicht über diesen Typ, einschließlich technischer Daten, Bewaffnung, Geschichte und Varianten.


 

Allgemeine Informationen

Merkmal Daten
Typ: Deutsches U-Boot Typ VII C
Land: Deutschland (Kriegsmarine)
Einsatzzeitraum: 1940 – 1945
Klasse: Abgeleitet vom Typ VII B (mit verbesserter Treibstoff- und Ballastkapazität)
Anzahl der gebauten Boote: 568 (mit Abstand der am häufigsten produzierte U-Boot-Typ im Zweiten Weltkrieg)
Rolle: Hochsee-U-Boot zum Angriff auf Handels- und Kriegsschiffe, vor allem im Atlantik (Schlacht um den Atlantik)

 

Technische Daten

Merkmal Wert
Verdrängung: 769 Tonnen (über Wasser) / 871 Tonnen (unter Wasser)
Länge: 67,1 m
Breite: 6,2 m
Tiefgang: 4,74 m
Antrieb: 2 × Dieselmotoren (2.800–3.200 PS) + 2 × Elektromotoren (750 PS)
Antrieb: 2 Propeller
Geschwindigkeit: 17,7 Knoten (über Wasser) / 7,6 Knoten (unter Wasser)
Reichweite: ca. 8.500 Seemeilen bei 10 Knoten (über Wasser)
Maximale Tauchtiefe (operativ): 220 m (Testtiefe ~230 m, Bruchtiefe >250 m)
Besatzung: 44 – 52 Mann (Offiziere und Unteroffiziere)

 

Bewaffnung

Waffe Spezifikation
Torpedorohr: 5 × 533 mm (4 vorne, 1 hinten)
Torpedos: 14 – 16 an Bord (oft eine Mischung aus Torpedos und Seeminen)
Deckgeschütz: 1 × 88-mm-SK-C/35-Kanone (mit ca. 220 Granaten) – wurde später im Krieg oft entfernt
Flugabwehr: 1–3 leichte Flugabwehrkanonen (20 mm Flak oder 37 mm)
Sensoren: Hydrophone (GHG), Periskope, später Radarempfänger (Metox, Naxos) und Schnorchel (ab 1944)

 

Einsatz

Das Typ VII C bildete das Rückgrat der deutschen U-Boot-Flotte während der Schlacht um den Atlantik.

Wendete die „Wolfsrudel“-Taktik gegen alliierte Konvois an.

Zu den bekanntesten Kommandanten gehörten u. a.

Kptlt. Günther Prien (U-47, Angriff auf Scapa Flow, 1939 – eigentlich Typ VII B, aber vergleichbar)

Kptlt. Otto Kretschmer (U-99)

Kptlt. Erich Topp (U-552), bekannt für den roten Teufel auf dem Turm.

Gegen 1943/44 stiegen die Verluste aufgrund verbesserter alliierter Radar- und Sonartechnik (ASDIC), Begleitschutz und Luftpatrouillen stark an.

Nur ein kleiner Prozentsatz kehrte von den langen Atlantikpatrouillen zurück – Sterblichkeitsrate >70 %.

 

Varianten der Typ-VII-Serie

Variante Merkmale
VII A (1936) Erster Prototyp, 11 Exemplare gebaut.
VII B (1938) Erhöhte Reichweite, 24 Exemplare gebaut.
VII C (1940) Standardmodell, 568 Exemplare gebaut.
VII C/41 (1943) Verstärkter Rumpf, größere Tauchtiefe (~250 m).
VII C/42 Projektvariante, nicht fertiggestellt.
VII D Minenlegeversion, verlängert.
VII F Torpedotransportversion.

 

Bekannte Schiffe (Typ VII C)

U-96 – bekannt aus dem Buch und dem Film „Das Boot“ (Lothar-Günther Buchheim).

U-552 – „Red Devil Boat“ von Erich Topp.

U-201, U-203, U-505 (heute Museum in Chicago, USA).

U-82, U-571 – (letzterer Name später in einem fiktiven Film verwendet)

 


Technische Daten:

Zeichnungsnummer

10.11.077

Beschreibung

U-Boot Typ VII C (1940/45) – (Kriegsmarine)

Qualität

Strichzeichnung; Seitenansicht; Deckplan; einige Schnitte; deutscher Text

Maßstab

1 : 50

Anzahl der Blätter A00

0

Anzahl der Blätter A0

1

Anzahl der Blätter A1

0

Anzahl der Blätter A2

0

Anzahl der Blätter A3

0

Anzahl der Blätter A4

0

Gesamtzahl der Zeichnungsblätter

1

Anzahl der A4-Seiten Text

0

Gewicht in Gramm

105

Besonderheiten

Gesamtlänge 134 cm

Anmerkungen

artek 0021

 
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